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Sophie-Justine Herr ist Cellistin in Frankfurt am Main. Sie musiziert regelmäßig im Barockensemble Neumeyer Consort und ist Mitglied im Ensemble Reflektor. Sie unterrichtet außerdem PrivatschülerInnen im Alter von 6 bis 60 Jahre.

Desweiteren war sie in Orchestern wie dem Freiburger Barockorchester, dem Staatsorchester Stuttgart, Nationaltheater Mannheim und dem NDR Elbphilharmonie Orchester engagiert.

Studium

Sophie-Justine Herr ist eine vielseitige Musikerin, die sich von Früh- bis Neuzeit in allen Epochen zuhause fühlt. So liegt ihr am Herzen, die Musik entsprechend dem jeweiligen Zeitgeist hinsichtlich Partitur, Werk und Instrument bzw. Klangvorstellung neu zu erfahren. Im Zuge dessen absolviert sie momentan ein Studium der Historischen Interpretationspraxis bei Kristin von der Goltz.

Zuvor bekam sie wichtige Impulse von MusikerInnen wie Jean-Guihen Queyras, Tristan Cornut, Christoph Henkel und Adriana Contino, bei denen sie modernes Cello studierte. 

Weiterhin führte Sophies musikalischer Weg immer an dem der Neuen Musik entlang, auf dem Lucas Fels ein wichtiger Begleiter war. Im Bereich der Neuen Musik arbeitete sie auch mit KünstlerInnen wie Sir Simon Rattle, Matthias Pintscher und Barbara Hannigan zusammen, die sie als Akademistin bei der Lucerne Festival Akademie kennen lernte.

Kammermusik außerhalb der Klassik

Ein fester Bestandteil des künstlerischen Schaffens von Sophie-Justine Herr war auch immer Musik außerhalb des klassischen Bereiches. So war sie seit dem 14. Lebensjahr Cellistin in Ensembles wie Some of the Lovely und dem Trio Saitengesang, die mit Rock-und Volksmusik aus aller Welt experimentierten. Sie war auf Tour mit der Avantgarde-Jazzband Hildegard lernt fliegen (Andreas Schaerer) und spielte auf einem Jazzfestival mit dem Max Clouth Clan.

Kammermusik im klassischen Bereich 

Sie musizierte im Rahmen ihres Studiums in zahlreichen weiteren Kammermusikensembles, mit denen sie das gängige Repertoire der Klassik und Romantik kennenlernte. Sie ist bis heute eine geschätzte Kammermusikpartnerin, da sie mit Feingefühl und Spielfreude auf ihre KollegInnen eingeht.

Orchester

Im Bereich der Orchestermusik war sie Akademistin im NDR Elbphilharmonie Orchester, im Lucerne Festival Akademie Orchester, im Schleswig-Holstein Festival Orchester und Praktikantin im Philharmonischen Orchester Heidelberg.

Weiterhin arbeitete sie u.a. im Staatsorchester Stuttgart, im Nationaltheater Mannheim, im Staatsorchester Darmstadt, in der Kammerphilharmonie Frankfurt und im Freiburger Barockorchester

In vielen kleineren Orchestern war sie als Solocellistin tätig, wie beispielsweise 2018 bei Mozarts Entführung aus dem Serail (Musik und Theater Saar) unter der Leitung von Stefan Bone.

Solo

Kürzlich interpretierte sie mit einem Ensemble das Cellokonzert in a-Moll von Carl Philipp Emmanuel Bach bei den Barocknächten in Darmstadt und Weilburg.

Als Solistin trat sie weiterhin auf in der Reihe Barocke Concerti mit der Cappella Academica Frankfurt, sowie mit den Freiburger Kammersolisten und im Rahmen der 26. Internationalen Sommerkonzerte im Meldorfer Dom. Außerdem nahm sie eine CD mit Solowerken von K.Huber, Y. Pagh-Paan und G. Steinke auf.

Pädagogische Arbeit 

Seit 2012 erteilt sie privaten Cellounterricht – Kindern, Erwachsenen und Senioren – und lehrt außerdem an der Kreismusikschule Limburg.